Bundesregierung und EU planen bis ins Jahr 2020 den Ausstoß von CO2, des Klimagases Kohlendioxid, um 36 Prozent zu reduzieren.
Dabei liegen die größten Einsparmöglichkeiten im Bereich von Gebäuden.
Die energetische Sanierung des Wohngebäudebestands und damit der sparsame und effiziente Umgang mit Energie, sind ein wichtiger Schlüssel für eine zukunftssichere und kostengünstige
Energieversorgung, bei der Ressourcen und Klima geschont werden.
Aber noch verschwenden Millionen von Häuser in Deutschland zu viel Energie.
Vor allem im Altbaubestand gibt es viel zu tun. Bestehende Gebäude brauchen etwa dreimal soviel Energie zur Beheizung wie Neubauten. Der durch Heizung und Wassererwärmung verursachte Ausstoß von
Kohlendioxid könnte in Wohnhäusern um 60 Prozent und mehr gesenkt werden. Möglich wird das durch eine gute Wärmedämmung, dichte Fenster und eine moderne Heizungsanlage.
Gerade bei Heizungen liegt viel im Argen, jeder fünfte der insgesamt 17
Millionen Heizkessel läuft bereits seit über 24 Jahren, bei nicht einmal zehn Prozent aller Heizungen handelt es sich um Energie sparende Systeme. Beim Verkauf von Kühlschränken und Waschmaschinen
wird mit Energieeffizienz geworben, bei Autos mit geringem Spritverbrauch, aber beim Mieten oder Kaufen von Wohnungen und Häusern ist deren Energiebedarf weitgehend unbekannt.
Hauseigentümer müssen von 2008 an Auskunft über den Energieverbrauch geben, wenn sie ihr Haus vermieten oder verkaufen wollen.
Käufer oder Mieter könnensomit einen Energiepass verlangen, der über Heiz- und Warmwasserkosten informiert.